Neues Fahrzeug für die Feuerwehr Thaining

Am 13.09.2018 haben wir unser neues HLF 10 bei der Fa. Lentner in Hohenlinden abgeholt. Es ersetzt das LF 8, das nach 30 Jahren ausgemustert wird. Unsere aktive Feuerwehr wird nun in den nächsten Übungen das mit einer enormen Ausrüstung beladene HLF 10 kennen lernen müssen und für 2019 wird eine Einweihungsfeier geplant. Lesen Sie dazu den Bericht aus dem LT vom 23.09.2018

Leonhard Stork

24.09.2018

Aus dem öffentlichen Teil der Gemeinderatssitzung vom 11.09.2018

Erweiterung Kindergarten Thaining, Vorstellung der Planung durch das Architekturbüro von MeierMohr Schondorf

Das in der Sitzung vom 14.05.2018 beauftragte Architekturbüro von MeierMohr aus Schondorf hat nach Besprechungen mit dem Jugendamt und der Kindergartenleitung Planvorschläge für die benötigte Erweiterung durch Herrn Stefan Mohr und Frau Verena Tietz entworfen.

Herr Mohr stellt die Planung dem Gemeinderat vor und erläutert diese.

Nach der Bedarfsermittlung wird die Erweiterung für eine Krippen-, eine Regel- und eine Hortgruppe gefördert. Zusätzlich wird ein Speise- und ein Personalraum benötigt.

 

Beschluss:

Der Gemeinderat ist mit der Planung grundsätzlich einverstanden. Mit der Reg. v. Obb. wird die Höhe der Förderung abgeklärt.

 

Bauantrag auf Einfamilienhausneubau mit Doppelgarage auf FlNrn. 191/35 und 191/38 der Gemarkung Thaining, Zaunäckerweg 21, 86943 Thaining

Das Vorhaben beurteilt sich nach § 30 Abs. 1 BauGB i. V. mit dem Bebauungsplan „Thaining Süd“.

Die Festsetzungen des Bebauungsplanes werden nach Prüfung der Verwaltung eingehalten. Befreiungen vom Bebauungsplan werden nicht beantragt.

 

Beschluss:

Die Verwaltung wird beauftragt, die Genehmigungsfreistellung zu erklären.

 

Bauantrag: Erweiterung eines Wohnhauses mit zwei Wohneinheiten auf FlNr. 973/2 der Gemarkung Thaining, Riedweg 20, 86943 Thaining

Das Vorhaben beurteilt sich nach § 30 Abs. 1 BauGB i. V. m. dem Bebauungsplan „Thaining Nord“ (in der Fassung der 2. Änderung).
Die Festsetzungen werden nach Prüfung der Verwaltung bis auf

  • die zulässige GRZ (zulässig für Wohngebäude 196,8, geplant 239,87qm)
  • die parallel zur Straße verlaufende Baugrenze (gilt auch für Garagen; vgl. A. 3.2 des B-Plans)
  • Dachform der geplanten Garage (angebaute Garagen sind lt. A. 6.4 i.V.m. A.8.1. mit Satteldach oder Pultdach zu errichten; geplant ist ein Flachdach in Form einer Dachterrasse, die nach A.8.5 nicht zulässig ist)
  • den max. zulässigen Kniestock (zulässig bei 36° Dachneigung max. 0,75; geplant beim neuen Querbau 2,835)

eingehalten.

Von den Festsetzungen kann nach § 31 Abs. 2 BauGB befreit werden, wenn die Grundzüge der Planung nicht berührt werden; die Abweichung städtebaulich vertretbar ist und auch unter Würdigung nachbarlicher Interessen mit den öffentlichen Belangen vereinbar ist.

Es kann davon ausgegangen werden, dass keine Nachteile für die Nachbarn entstehen; die Nachbarunterschriften liegen vor.

Auch wenn es sich um eine Vielzahl an notwendigen Befreiungen handelt, so ist andererseits zu berücksichtigen, dass es sich um eine sinnvolle Nachverdichtung handelt. Insbesondere die in früheren Zeiten auf großen Grundstücken errichteten Einfamilienhäuser können in der Regel nur schwierig Bebauungsplankonform zu Zweifamilienhäusern umgebaut werden. Andererseits ist es bei einer Grundstücksgröße von fast 1000 qm sinnvoll, die Bebauung mit 2 Wohnungen zu ermöglichen.

 

Beschluss:

Zum Bauvorhaben wird einschließlich der erforderlichen Befreiungen das gemeindliche Einvernehmen erteilt.

 

Bauantrag zum Anbau eines Glashauses und Ausbau des Garagen-Dachgeschoss in Wohnräume mit Dachgauben auf FlNr. 46/1 der Gemarkung Thaining, Obergasse 8a, 86943 Thaining

Das Bauvorhaben beurteilt sich nach § 34 BauGB und ist zulässig, soweit es sich nach Art und Maß der baulichen Nutzung, der Bauweise und der Grundstücksfläche, die überbaut werden soll, in die Eigenart der näheren Umgebung einfügt und die Erschließung gesichert ist.

Die Umgebungsbebauung entspricht einem Dorfgebiet (MD).

Anhaltspunkte, die gegen ein Einfügen sprechen, sind nach Einschätzung der Verwaltung nicht ersichtlich.

Der Ausbau des Garagen-Dachgeschoss in Wohnräume löst nach der gemeindlichen Stellplatzsatzung einen zusätzlichen Bedarf an 1,5 Stellplätzen – gerundet demnach von gesamt 2 Stellplätzen – aus, welche auf dem Grundstück nachzuweisen sind.

 

Beschluss:

Dem Bauvorhaben wird das gemeindliche Einvernehmen erteilt.

 

Bauantrag zum Umbau des Wohnteils und Teile des landwirtschaftlichen Anwesens in zwei Wohnungen auf dem Grundstück FlNr. 104 der Gemarkung Thaining, Issinger Weg 7, 86943 Thaining

Das Bauvorhaben beurteilt sich nach § 34 BauGB und ist zulässig, soweit es sich nach Art und Maß der baulichen Nutzung, der Bauweise und der Grundstücksfläche, die überbaut werden soll, in die Eigenart der näheren Umgebung einfügt und die Erschließung gesichert ist.

Die Umgebungsbebauung entspricht einem Dorfgebiet (MD).

Anhaltspunkte, die gegen ein Einfügen sprechen, sind nach Einschätzung der Verwaltung nicht ersichtlich.

 

Beschluss:

Dem Bauvorhaben wird das gemeindliche Einvernehmen erteilt.

 

Kanalsanierung: Gemeinsame Auftragsvergabe der teilnehmenden Gemeinden durch den AZV Pürgen

Der Gemeinderat wurde über die Planung für die Kanalsanierung im Gemeindebereich informiert. Durch die Planungsgesellschaft Wipfler.Plan.Köpf mbH wurde das Sanierungskonzept aufbereitet. Die Ausschreibung der Sanierungsmaßnahmen erfolgt zusammen mit den Gemeinden Hofstetten, Pürgen und Vilgertshofen und dem Abwasserzweckverband der Pürgener Gruppe. Der Abwasserzweckverband übernimmt für die Gemeinden die Ausschreibung in Losen und die Vergabe der Aufträge, die Rechnungsstellung erfolgt direkt an die Gemeinden. Die Ausschreibung und Vergabe erfolgt 2018, die Ausführung im Jahresverlauf 2019. Für den Gemeindebereich liegt eine Kostenberechnung in Höhe von 78.700,– € brutto vor.

Der Gemeinderat nimmt die Kostenschätzung zur Kenntnis und beschließt die Ausschreibung und Auftragsvergabe nach vorheriger Vorlage im Gemeinderat, für das Los des Gemeindebereiches Thaining, durch den Abwasserzweckverband durchführen zu lassen.

 

Verkauf des gebrauchten Feuerwehrautos LF 8

Nachdem unser gebrauchtes Fahrzeug Daimler-Benz 814 mit dem Aufbau Ziegler LF 8 vom Einsatz abgemeldet ist und am 13.09.2018 durch das neue HLF 10 ersetzt wird steht die Entscheidung zum Verkauf an. Es gibt unter Anderem die Möglichkeit den Verkauf über die VEBEG durchzuführen. Gebühr 9% vom Erlös.

Unsere Nachbarn aus Pflugdorf-Stadl haben ihr LF 16 im Jahr 2017 über die Zoll-Auktion versteigert. Gebühr 25,– €. Man kann einen Mindesterlös sowie den Endzeitpunkt der Versteigerung festlegen.

 

Beschluss:

Der Gemeinderat beauftragt den Vorsitzenden und den Kommandanten das Fahrzeug über die Zoll-Auktion zu veräußern. Als Mindesterlös soll der Betrag von 4000€ festgelegt werden.

 

Verwendung der Spende der Sparkassenstiftung 2018

Wie schon in der letzten Sitzung angesprochen erhalten wir auch für 2018 1.000 € Spende von der Sparkassenstiftung. Für die Verwendung muß der Stiftungszweck erfüllt sein.

Vorschlag 1: Spülmaschine für die Vereine

Vorschlag 2: Eine Seilrutsche für den Kindergarten

Vorschlag 3: Aufteilung der Spende für die Jugendarbeit Schützen, FC Thaining und Musikverein.

 

Beschluss:

Der Gemeinderat entscheidet sich für den Vorschlag 1 Spülmaschine für die Vereine und Vorschlag 2 Seilrutsche für den Kindergarten

Aus dem öffentlichen Teil der Gemeinderatssitzung vom 02.08.2018

Bauantrag zur Aufstockung des Nebenhauses und Anbau einer Garage auf FlNr. 371/1 der Gemarkung Thaining, Molkereiweg 7, 86943 Thaining

 Auf die Beratung und Beschlussfassung in der Sitzung vom 14.05.2018, TOP 59n/10, wird Bezug genommen.
Zwischenzeitlich wurden die Planzeichnungen dergestalt geändert, dass statt dem zuvor geplanten Pultdach nun ein Satteldach errichtet werden soll.
Das Bauvorhaben beurteilt sich  nach § 34 BauGB i. V. m. der Einbeziehungs- und Abgrenzungssatzung „Nähe Molkereiweg“.
Die Umgebungsbebauung entspricht einem Dorfgebiet (MD). Anhaltspunkte, die gegen ein Einfügen sprechen, sind nach Einschätzung der Verwaltung nicht ersichtlich. Die Festsetzungen der Einbeziehungs- und Abgrenzungssatzung werden eingehalten.

Dem Bauvorhaben wird das gemeindliche Einvernehmen erteilt.

 

Bauantrag zum Neubau eines Wohnhauses mit Garage auf FlNr. 191/31 der Gemarkung Thaining, Strassäckerweg 3, 86943 Thaining

Das Vorhaben beurteilt sich nach § 30 Abs. 1 BauGB i. V. mit dem Bebauungsplan „Thaining Süd“.

Die Festsetzungen des Bebauungsplanes werden nach Prüfung der Verwaltung eingehalten. Befreiungen vom Bebauungsplan werden nicht beantragt.

Die Verwaltung wird beauftragt, die Genehmigungsfreistellung zu erklären.

 

Antrag auf Vorbescheid zur Errichtung von zwei Zweifamilienhäusern auf FlNr. 1198 der Gemarkung Thaining, Nähe Kalblweg

Das Bauvorhaben liegt nach Einschätzung der Verwaltung und im Hinblick auf die Ortsabrundungssatzung „Thaining Ost“ im Außenbereich; die Zulässigkeit richtet sich folglich nach § 35 Abs. 2 BauGB. Demnach ist das Bauvorhaben zulässig, sofern öffentliche Belange nicht beeinträchtigt werden und die Erschließung gesichert ist.

Die Erschließung ist gesichert; jedoch werden folgende öffentliche Belange durch das geplante Bauvorhaben beeinträchtigt: Mit den geplanten Neubauten ist eine Verfestigung der Splittersiedlung zu erwarten; insbesondere wird die natürliche Eigenart der Landschaft beeinträchtigt. und es widerspricht den Festsetzungen im Flächennutzungsplan, welcher das Grundstück (mit der 10. Flächennutzungs-planänderung) als Fläche für die Landwirtschaft darstellt.

Dem Bauvorhaben wird das gemeindliche Einvernehmen nicht erteilt.

 

Gemeindefriedhof an der Martinskirche, weiteres Vorgehen gemäß Satzung

Auf Antrag von Gemeinderat Martin Stechele und einem darauffolgenden Ortstermin wurde die Verwaltung beauftragt das weitere Vorgehen zur Handhabe auf dem gemeindlichen Teil des Friedhofes westlich der Martinskirche zu prüfen. Dieser Friedhof unterliegt der gemeindlichen Friedhofssatzung wie der Friedhof an der Untergasse. Da mehrere Gräber nicht mehr gepflegt werden und Grabsteine locker sind können auf Vorschlag der Verwaltung die Gräber aufgelöst werden. Die Ruhefrist ist längst abgelaufen. Dazu soll ein Aushang mit Hinweis auf die Auflösung erstellt werden. Die Besitzer der Gräber können sich innerhalb einer Frist melden, oder das in Ihrem Besitz befindliche Grab auflassen. Wenn die Gemeinde das Grab abräumen soll entstehen laut Satzung Kosten von 200,– €. Wenn ein Nutzer sein Grab erhalten möchte wird nach der Friedhofssatzung verfahren und nach der aktuellen Gebührensatzung abgerechnet.

Der Gemeinderat stimmt dem Vorschlag der Verwaltung zu.

 

Angebote für einen Lagercontainer neben der Garage am Rathaus

Als Ersatz für die Blechgarage neben der Garage am Rathaus hat der Gemeinderat vorgesehen einen Lagercontainer zu beschaffen.  Dazu liegt ein Angebot aus dem Baumaschinenkatalog für einen BOS Lagercontainer SC 20 mit den Maßen 6100x2100x2100 mit Kondenswasserstop und 2 Flügeltüren für vor.

Der Gemeinderat stimmt dem Angebot für die Anschaffung des Containers zu

 

Angebot für die Erschließungsarbeiten Grundstück Issinger Weg 14 in Richtung Wolfgangsäcker, Auftragsvergabe

Für die von der Grundstückseigentümerin gewünschte Zweiterschließung des Grundstückes FlNr. 152 der Gemarkung Thaining (Issinger Weg 14) liegt für die Errichtung eines Schmutzwasserkanales mit Revisionsschacht sowie den Wasserleitungsbau ein Angebot der Fa. Kirchner vom 19.07.2018 vor.

Nach der Unterzeichnung der von der Verwaltung entworfenen Sonder-vereinbarung übernimmt die Grundstückseigentümerin als Anschlussnehmerin die Kosten.
Der Gemeinderat beauftragt die Firma Kirchner mit den Erschließungsarbeiten für die FlNr. 152 der Gemarkung Thaining entsprechend des Angebots vom 19.07.2018.

 

Angebot für die Anschaffung von Infrarotstrahlern für das Rochlhaus

Der Förderverein Rochlhaus hat für den Veranstaltungsraum Angebote von Sonnenwarm für 4 Infrarotstrahlern für Veranstaltungen im Winter eingeholt. 2 Strahler werden fest aufgehängt über der ehemaligen Tenne und 2 Strahler stehen auf Stativen. Die Elektroinstallation erfolgt durch die Fa. Vogel.  Die Kosten werden nach Vorschlag von den beiden Vereinen und dem Bürgermeister aufgeteilt.
Der Gemeinderat stimmt der Anschaffung und der Installation der Infrarotstrahler zu. Der Förderverein beauftragt die Durchführung der Maßnahme      

 

Leonhard Stork

07.08.2018

Aus dem öffentlichen Teil der Gemeinderatssitzung vom 04.07.2018

Bauantrag zum Neubau eines Zweifamilienhauses mit Garagen auf FlNr. 191/33 der Gemarkung Thaining, Zaunäckerweg 18, 86943 Thaining

Das Vorhaben beurteilt sich nach § 30 Abs. 1 BauGB i. V. mit dem Bebauungsplan „Thaining Süd“.
Nach Prüfung der Verwaltung werden die Festsetzungen des Bebauungsplans eingehalten; Befreiungen werden nicht beantragt.

Dem Bauantrag liegt keine Berechnung der Grundflächenzahl (GRZ) bei; diese ist nachzureichen.

Es ist die Errichtung von gesamt 4 Stellplätzen (zwei Garagen sowie zwei Offenstellplätze) vorgesehen.
Lt. der gemeindlichen Stellplatzsatzung sind für sonstige Gebäude mit mehreren Wohnungen ab 75 qm  2,5 Stellplätze je Wohnung nachzuweisen.

Die zwei geplanten Wohnungen im vorgelegten Bauantrag haben eine Grundfläche von über 75 qm. Demnach sind 2,5 Stellplätze je Wohnung vorzusehen – und damit gesamt 5 Stellplätze einzuplanen. Die geplanten 4 Stellplätze entsprechen folglich nicht der gemeindlichen Stellplatzsatzung.

Die Verwaltung schlägt vor, die Durchführung eines Baugenehmigungsverfahrens zu fordern – sofern die entsprechenden Ergänzungen/Änderungen der vorgelegten Planunterlagen nicht erfolgen sollten.

Der Vorsitzende wird beauftragt, die Verwaltung anzuweisen, die Genehmigungsfreistellung zu erklären, sofern der fehlende Stellplatz nachgewiesen wird und die (noch nachzureichende) Berechnung der GRZ dem Bebauungsplan entspricht. Sollte dies nicht der Fall sein, so soll ein Baugenehmigungsverfahren durchgeführt werden.

Dem Bauvorhaben wird das gemeindliche Einvernehmen erteilt, sofern der fehlende Stellplatz – und damit gesamt 5 Stellplätze – nachgewiesen werden können und die Festsetzungen des Bebauungsplans eingehalten werden.
 

Einbeziehungssatzung „FlNr. 1786“ der Gemeinde Thaining;
Behandlung der eingegangenen Stellungnahmen;  Satzungsbeschluss

Die Öffentlichkeit wurde vom 03.05.2017 bis 04.06.2018 beteiligt.
Es sind keine Einwendungen und/oder Bedenken eingegangen.
Mit Schreiben vom 20.04.2018 wurde das Landratsamt Landsberg als Untere Bauaufsichtsbehörde, Untere Naturschutzbehörde und Untere Immissionsschutzbehörde beteiligt.

Die Untere Bauaufsichtsbehörde teilt mit (verspätet eingegangenem) Schreiben vom 15.06.2018 mit, dass aus deren Sicht mit dem Entwurf der Satzung Einverständnis besteht.

Das Schreiben der Unteren Naturschutzbehörde vom 15.05.2018 wird zur Kenntnis gegeben.

Von der Verwaltung wird vorgeschlagen, eine private Grünfläche mit Pflanzbindung (Hecke mit standortgerechten einheimischen Gehölzen) zur Ortsrandeingrünung in einer Breite von 2,00 m festzusetzen. Der entsprechend angepasste Satzungsentwurf der Verwaltung in der Fassung vom 04.07.2018 wird dem Gemeinderat vorgestellt.

Der Gemeinderat stimmt der vorgeschlagenen Festsetzung bezüglich der Ortsrandeingrünung zu.

GMR Happach nahm wegen persönlicher Beteiligung nicht an der Abstimmung teil.

Die Untere Immissionsschutzbehörde teilt mit Schreiben vom 04.05.2018 mit, dass seitens des Immissionsschutzes aufgrund der örtlichen Gegebenheiten keine Einwendungen und Anregungen vorgebracht werden.

Die Gemeinde Thaining beschließt die Einbeziehungssatzung „FlNr. 1786“ (Fassung: 04.07.2018) unter Abwägung der privaten und öffentlichen Belange gemäß o.g. Maßgaben als Satzung. Die Verwaltung wird beauftragt, das Satzungsverfahren mit der Bekanntmachung der Satzung abzuschließen.

 

Grundsatzbeschluss zur Innenentwicklung

Der Bürgermeister informiert über die Förderinitiative „Innen statt außen“. Der Ministerrat hat am 15. Mai 2018 beschlossen die Innenentwicklung und das Flächensparen zu fördern. Das Schreiben vom Bayerischen Gemeindetag ist dem Gemeinderat bekannt. Voraussetzung für die Aufnahme in dieses Programm ist ein entsprechender Gemeinderatsbeschluss, aus welchem die Bereitschaft der Gemeinde zum Flächensparen hervorgeht. Das städtebauliche Entwicklungskonzept welches weitere Voraussetzung für eine mögliche Förderung ist, wird derzeit erstellt. Nach Rücksprache mit der Reg. v. Obb. ist es möglich das Objekt Untergasse 5 bei entsprechender Planung gefördert zu bekommen.

Um Flächen zu sparen und den Ortskern zu beleben, verpflichtet sich die Gemeinde innerörtliche Brachen und Gebäudeleerstände vorrangig zu nutzen. Wichtige innerörtliche Grünflächen und für das Ortsbild typische Anger sind hiervon ausgenommen, sofern diese im Entwicklungskonzept als solche dargestellt werden.

Es herrscht Einigkeit, dass ein auf die Innenentwicklung ausgerichtetes städtebauliches Entwicklungskonzept, das derzeit interkommunal erarbeitet wird, umgesetzt wird.

 

Brunnen Ziegelstadel; Sachstandsbericht zur weiteren Planung

Nach der durchgeführten Höhenvermessung durch das beauftragte IB Dobrindt wird bestätigt, dass der Hochbehälter Thaining 11m höher liegt als der HB Hagenheim. Somit ist eine angedachte Notversorgung zwischen den beiden Netzen realisierbar. Das IB setzt die Planung wie besprochen fort. Dem Gemeinderat wird das Höhenschema vorgestellt. Mit der Deutschen Telekom haben wir den Vertrag für den Ausbau dahingehend verlängert, dass wir im Frühjahr 2019 die Leerrohre verlegen können.

 

Leonhard Stork

08.07.2018

Aus dem öffentlichen Teil der Gemeinderatssitzung vom 12.06.2018

Antrag der Kirchenstiftung Sankt Martin auf Billigkeitserlass

Mit Schreiben vom 11.5.2018 beantragt die Kirchenstiftung St. Martin einen Billigkeitserlass in Bezug auf die Pfarrkirche St. Martin samt Friedhofsgrundstück und einen Zuschuss in Höhe von 25% des anfallenden Beitrags für die Wolfgangskirche.

Grundsätzlich wurde bereits im Zusammenhang mit der Entwässerungs-beitragserhebung in den 90er Jahren unter Einbeziehung der bischöflichen Finanzkammer geklärt, dass für die Objekte eine Beitragserhebung völlig zu Recht erfolgen könnte. Für beide Kirchen hat in Bezug auf die Entwässerungsbeiträge die Gemeinde mit Beschluss vom 14.07.1998 einen Billigkeitserlass verfügt.

Die Kirchengebäude dienen vielfach nicht nur für gottesdienstliche Versammlungen, sondern können darüber hinaus auch Sehenswürdigkeiten im weltlichen Sinn sein, die das Ortsbild prägen und bereichern, was einen Billigkeitserlass (oder zweckgebundenen Zuschuss) rechtfertigen kann. Unstreitig wird dies auf die Wolfgangskirche zutreffen, deren Schönheit überregional bekannt ist, die zahlreiche Besuchergruppen anzieht und auf Anfrage jederzeit Interessierten geöffnet wird. Verstärkt seid das Rochlhaus saniert wurde.

Für die Martinskirche trifft dies weniger zu, da diese stets versperrt und nur zu den Gottesdienstzeiten geöffnet wird.

Ein Billigkeitserlass für die Friedhofsnutzung bei der Sankt-Martinskirche erscheint eher weniger sachgerecht, da hier offensichtlich Wasserbedarf besteht. Auch für den gemeindlichen Friedhof an der Untergasse werden die Beiträge erhoben und zwar für die Grundstücksfläche und für 25% der Grundstücksfläche als fiktive Geschossfläche (=gewerbliche Nutzung mit untergeordneter Bebauung).

Die Verwaltung gibt folgende Empfehlung ab:

  • Aufgrund der auch aus der weltlichen Sicht vorhandenen Bedeutung der Wolfgangskirche wird der Wasserbeitrag vollständig erlassen.
  • Der grundstückbezogene Wasserbeitrag für das Friedhofsgrundstück (mit Ausnahme des Grundrisses der Kirche) und hierfür auch 25% als fiktive Geschossfläche wird erhoben.

Lesen sie dazu den Bericht vom LT

 

Angebot für die Restauration des Wegekreuzes an der Wolfgangskirche

Für die Restaurierung des Kreuzes liegt ein Angebot von Bildhauer Joachim Hoppe vor. Der Gemeinderat hat sich vor der Sitzung bei einem Ortstermin das Kreuz angesehen und über eine Drehung von 180 Grad gesprochen. Die Kosten für die Sanierung belaufen sich lt. Angebot auf 2.220,– €. Das Angebot ist dem Gemeinderat bekannt.
Der Gemeinderat beauftragt Bildhauer Joachim Hoppe nach dem vorliegenden Angebot. Für die Drehung des Kreuzes in Blickrichtung wird in Regie nach Stunden abgerechnet.

 

 

Antrag vom FC Thaining über ein zinsloses Darlehen für die Erneuerung des Ballfangzaunes am Sportplatz
Der 1. Vorstand Werner Ströbele vom FC Thaining bittet die Gemeinde um ein zinsloses Darlehen über 3.000,– € für die Erneuerung des Ballfangzaunes an der Südseite vom Sportplatz. Dazu hat er ein Angebot vom Zaunteam Ammersee vorgelegt. Das Angebot beläuft sich auf Gesamtkosten von 6.184,16 €. Der FC Thaining will den Betrag im Jahr 2019 wieder zurück bezahlen. Der Kämmerer erstellt einen Vertragsentwurf und schlägt vor dieses Darlehen über durchlaufende Gelder zu buchen.

Der Gemeinderat stimmt einem zinslosen Darlehen für den FC Thaining über 3.000 € zu und beauftragt den Vorsitzenden den Vertrag mit dem 1. Vorstand Werner Ströbele abzuschließen.

 

Antrag der Dorfladen Thaining GmbH über ein zinsloses Darlehen für den Einbau einer Klimaanlage
Der Geschäftsführer Erwin Berghofer der Dorfladen Thaining GmbH bittet die Gemeinde um ein zinsloses Darlehen über 10.000,– € für den Einbau einer Klimaanlage im Ladenbereich. Dazu hat er ein Angebot von Kälte Riefler aus Kaufbeuren vorgelegt. Das Angebot beläuft sich auf Gesamtkosten von 9.243,80 €. Die Dorfladen GmbH hat inzwischen Sponsoren für die Klimaanlage geworben und somit schon Zusagen von über 6.000 €. Sobald die Gelder fließen wird der Betrag an die Gemeinde zurück erstattet. Der restliche Betrag wird in Monatsraten in Höhe von 100,– € zurück bezahlt. Der Kämmerer erstellt einen Vertragsentwurf und schlägt vor dieses Darlehen über durchlaufende Gelder zu buchen.

Der Gemeinderat stimmt einem zinslosen Darlehen für die Dorfladen Thaining GmbH über 10.000 € zu und beauftragt den Vorsitzenden den Vertrag mit dem Geschäftsführer Erwin Berghofer abzuschließen.

 

ISEK: Sachstandsbericht zur Städtebauförderung
Nachdem die Bestandsaufnahme in den vier teilnehmenden Gemeinden Apfeldorf, Hofstetten, Fuchstal und Thaining durch das Institut für Stadtentwicklung von DIS weit fortgeschritten ist wurde im Rochlhaus am 06. Juni die gemeinsame Auftaktpressekonferenz durchgeführt. Dazu gab es am 07. Juni einen Bericht im LT. Der Bericht im Kreisboten wird folgen. Nun können auch die Besitzer der Gebäude im festgelegten Gebiet eine Beratung in Anspruch nehmen. Am 05. Juli findet der nächste Termin mit Dr. Dürsch und Dr. Heider statt, bei dem wir uns das Objekt Untergasse 5 ansehen und eine Beratung in Anspruch nehmen werden. Die neue Internetseite erstellt von Herrn König von Organix wurde vorgestellt. Man findet sie unter www.zukunftsgemeinden.de. Darin sind auch die drei Maßnahmenpakete näher beschrieben. Neben der Bestandsaufnahme und den laufenden Beratungen sind im Herbst Infoveranstaltungen für die Öffentlichkeit in den einzelnen Orten geplant.

Der Gemeinderat nimmt den Sachstandsbericht zur Kenntnis.

 

Leonhard Stork

24.06.2018