Aus dem öffentlichen Teil der Gemeinderatssitzung vom 19.01.2017

Breitbandversorgung in der Gemeinde  Thaining
Vorgesehene Auswahlentscheidung zum technischen Breitbandausbau

Die Gemeinde Thaining hat mit Unterstützung des beauftragten Planungsbüros IK-T aus Regensburg ein Markterkundungs- und Auswahlverfahren zur Breitbandversorgung durchgeführt.

Im Rahmen des Auswahlverfahrens wurden Angebote von LEW TelNet GmbH und Telekom Deutschland GmbH für den Ausbau der Breitbandversorgung in den Außenbereichen Buchnerweg (Kieswerk), Kapellenweg und Ziegelstadl abgegeben.

Die Angebote wurden vom Planungsbüro geprüft und nach den definierten Kriterien des Breitbandförderprogramms bewertet. Aus der Bewertung geht das Angebot der Firma Telekom Deutschland GmbH als das wirtschaftlichste Angebot hervor

Der Gemeinderat entscheidet sich für das Angebot der Firma Telekom Deutschland GmbH zum technischen Breitbandausbau mit einem Deckungsbeitrag in Höhe von 194.602 €.

Bei einem Fördersatz von 80% ergibt sich ein Förderbetrag von 155.681,60 €. Damit verbleibt ein Eigenanteil der Gemeinde Thaining in Höhe von 38.920,40 €.

 Kindergarten Thaining: Haushalt 2017

Der BRK-Kreisverband Landsberg als Träger des Kindergartens hat den  Haushaltsplan 2017 vorgelegt. Er sieht Ausgaben für Personal-, Sachaufwendeungen und Verwaltungskosten in Höhe von 182.828,80 € vor.

Als Einnahmen dienen die gesetzliche Zuschüsse und die Elternbeiträge sowie ein verbleibender Defizitanteil, den sich die Gemeinde Thaining und das BRK nach dem Schlüssel der im Kooperationsvertrag vereinbart wurde aufteilen.

Der vom BRK erstellte Haushalt 2017 für den Kindergarten Thaining hat der Gemeinderat gebilligt.

Bestätigung der Wahl des Feuerwehrkommandanten nach Art. 8 Abs. 4 und 5 des BayFwG

Die Wahl von Martin Stechele zum Feuerwehrkommandant und von Markus Rießenberger zum stellvertretenden Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Thaining wird durch den Gemeinderat, vorbehaltlich der Zustimmung vom Kreisbrandrat bestätigt.

Leonhard Stork

24.01.2017

Aus dem öffentlichen Teil der Gemeinderatssitzung am 14.12.2016

Erfassung und Kartierung der Amphibien am Dorfweiher: Bekanntgabe des  Zwischenberichtes

Die in der Sitzung am 17.02.2016 beauftragten Amphibienkartierungen von Frau Dipl.-Ing. Heidi Frank-Krieger und Herrn Dipl. Biologen Kilian Weixler sind abgeschlossen und der Zwischenbericht liegt vor.

Trotz ergiebiger Regenfälle im Zeitraum der Untersuchungen war die festgestellte Wasserqualität nicht gut, die Nähstoffanreicherung ist stark und dadurch das Pflanzenwachstum und die Sauerstoffzehrung hoch, was ein Absterben des Laichs und der Larven nach sich ziehen kann. Wenn der Weiher erhalten bleiben soll, wäre eine Reduzierung des Nährstoffeintrags und regelmäßige Frischwasserzuführung notwendig. Dazu sollte vorher eine tiefergehende Analyse, sowie die Ausarbeitung eines hydrologischen Konzeptes beauftragt werden.

Herr Weixler stellte das Vorkommen der Amphibien Erdkröte, Grasfrosch, Teichfrosch und Bergmolch, sowie den streng geschützten Laubfrosch fest.

Damit darf der Weiher grundsätzlich nur aufgelassen werden, wenn im Umkreis von 500 – 700 m Radius ein Ersatzgewässer angelegt wird.

Ein Vorschlag der Initiative „Erhaltung des Weihers“ wäre eine Bohrung auf privatem Grund mit einer Förderstelle für die Zufuhr von Grundwasser in den Weiher zu errichten. Grundsätzlich ist das laut Aussage vom WWA Weilheim mit einer beschränkten wasserrechtlichen Erlaubnis möglich. Evtl. können wir im Rahmen der Städtebauförderung Fördermittel erhalten, wenn der Weiher in den Erfassungsbereich nach erfolgreichem ISEK einbezogen wird.

 Beschluss:

Der Gemeinderat sieht grundsätzlich keine Möglichkeit ein Ersatzgewässer im Umkreis zu schaffen. Daher wird von einer Auflassung des Weihers mit den derzeitigen Erkenntnissen abgesehen.

Der Zeitungsbericht im LT vom 27. Dezember hängt an.

 

Städtebauförderung: Bekanntgabe der Auswahl des beauftragten Planungsbüros für die Erstellung des ISEK für die Gemeinden Apfeldorf, Fuchstal, Hofstetten und Thaining

Der Gemeinderat hat der Erstellung eines interkommunalen Entwicklungskonzeptes als Voraussetzung für die Aufnahme in das Programm der Städtebauförderung in der Sitzung am 13.10.2016 zugstimmt und die Kostenaufteilung besprochen.

Für die Erstellung eines ISEK ist es notwendig, dass sich die beteiligten Gemeinden auf ein Planungsbüro einigen. Die Federführung liegt bei der Gemeinde Fuchstal.

Die Bürgermeister der betroffenen Gemeinden haben in einer Besprechung bei der Reg. v. Obb. fünf von den angeschriebenen Büros eingeladen und anschließend nach einer Vorstellungsrunde im Rathaus Fuchstal am 05. Dezember in Zusammenarbeit mit Herrn Kühner das Büro DIS (Dürsch Institut für Stadtentwicklung) aus München mit der Erstellung des ISEK ausgewählt.

Die Gemeinde Unterdießen ist nicht mehr beteiligt, da sie die Fördermöglichkeiten der Dorferneuerung in Anspruch nimmt.

Auf die Gemeinde Thaining entfällt ein vorläufig berechneter Anteil von ca.8.000 € für die Erstellung des ISEK.

 Beschluss:

Der Gemeinderat nimmt die Ausführungen im Sachstandsbericht und die Auswahl des Büros Dürsch für die Erstellung des ISEK zur Kenntnis.

 

Angebot für die Verkehrssicherung der Bäume im Ortsbereich

 Für die Baumpflege von 25 Ortsbäumen im Rahmen der Verkehrssicherung hat der Gemeinderat die Arbeiten an den Forstservice und Baumkletterer Benedikt Streicher aus Utting nach einem vorliegenden Angebot vergeben. Während der Arbeiten werden Baumkontrollen durchgeführt.

Bei unvorhergesehenen zusätzlichen Arbeiten die der Baumpfleger während der Arbeiten im Baum feststellt und die der Verkehrssicherung dienen, werden Regiestunden verrechnet.

 Leonhard Stork

27.12.2016